- KMK-Daten zeigen 28% Rückgang bei Informatik-Bewerbungen Wintersemester 2025/26.
- 70% Abiturienten nennen KI-Jobverdrängung als Grund (OECD-Umfrage).
- TU München hebt KI-Anteil in Curricula auf 40%.
Informatik-Studium Rückgang beschleunigt sich
KMK-Daten zeigen einen Informatik-Studium Rückgang um 28% bei Bewerbungen für das Wintersemester 2025/26. Die Kultusministerkonferenz veröffentlichte die Zahlen am 13.04.2026. KI verdrängt Programmierjobs und verändert Curricula an TU München und LMU.
Wichtigste Fakten zu Bewerberrückgang und KI-Einfluss
- KMK-Daten: 28% Rückgang bei Informatik-Bewerbungen Wintersemester 2025/26 (KMK-Statistik).
- 70% Abiturienten nennen KI-Jobverdrängung als Grund (OECD-Umfrage, März 2026, n=5.000).
- TU München erhöht KI-Anteil in Curricula auf 40%.
TU München und LMU melden ähnliche Einbrüche. Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz, Dekan des Informatik-Fachbereichs an der TU München, bestätigt: „Studieninteressierte zögern wegen KI-Automatisierung.“ Interne TU-Daten zeigen 35% weniger Erstsemester.
KMK-Daten: 12.000 weniger Bewerber bundesweit
Die KMK-Statistik basiert auf Daten aller 16 Bundesländer. Sie listet 42.000 Bewerber für Informatik – 12.000 weniger als 2025. Bayern verzeichnet 30% Minus, München trifft es am härtesten.
KI-Tools wie GPT-5 generieren Code schneller als Menschen. Die OECD-Umfrage ergab: 70% Abiturienten fürchten Jobverlust. Dr. Andreas Schleicher, OECD-Bildungsdirektor, warnt: „Qualifikationslücken bedrohen den Arbeitsmarkt.“
Bayerische Schulen erhöhen KI-Anteil in Lehrplänen
Bayern reagiert rasch. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus erhöht KI-Inhalte in Oberstufen-Lehrplänen um 20%, kündigte Ministerin Anna Stolz am 13.04.2026 an.
Lehrer melden sinkendes Interesse. Wahlzahlen für Informatik-AGs in München sinken um 25%. Dr. Lisa Weber, Schulleiterin am Wittelsbacher-Gymnasium München, sagt: „Schüler halten Programmierkenntnisse für überflüssig.“
DigitalPakt Schule 2.0 pumpt 500 Millionen EUR bis 2027 in EdTech (Bundeshaushalt 2026, Tranche 3).
Universitäten passen Curricula an KI-Ära an
TU München integriert 40% KI-Inhalte in Bachelor-Programme. Prof. Bungartz plant Module zu Prompt-Engineering und neuronalen Netzen.
LMU startet Minor „KI und Gesellschaft“ im Herbst 2026 mit 1.200 Plätzen, 80% belegt. Absolventen zielen auf KI-Finance-Jobs mit 120.000 EUR Einstiegsgehältern.
PISA 2025-Daten drängen: Deutschland Rang 18 in digitaler Kompetenz (OECD, n=65.000 Schüler).
Jobmarkt: 40% Einstiegsjobs weg durch KI
KI eliminiert 40% Einstiegsjobs in Softwareentwicklung (Bloomberg-Analyse, Februar 2026). 60% Absolventen suchen Umschulung.
IT-Ausbildungsplätze sinken 15%. Die IHK München meldet 2.500 offene Stellen mit veralteten Skills. Start-up Celonis investiert 200 Millionen EUR in KI-Talente (Pressemitteilung, 01.04.2026).
Politische Reaktion: Bayern-Kampagne mit 10 Mio. EUR
Das Kultusministerium launcht „Zukunft mit KI“ mit 10 Millionen EUR Budget. Ziel: 20% mehr Bewerber bis 2027.
Elternforen in München: 65% raten von Informatik ab (Umfrage Elterninitiative Bildung Bayern, n=1.200).
Ausblick: DigitalPakt-Erweiterung kehrt Rückgang um
EU plant 5 Milliarden EUR für KI-Bildung bis 2030. Bayern beantragt 300 Millionen EUR aus Tranche 3.
TU München testet VR-KI-Training: 25% bessere Lernerfolge (interne Studie, n=500, Bungartz). Der Informatik-Studium Rückgang könnte sich umkehren, wenn KMK-Gipfel am 15.05.2026 neue Lehrpläne beschließt.
